Château de Magnolia die rasse

Château de Magnolia die rasse

alles über chihuahuas

Weitere Namen

Chihuahueno, Chi, Schiwawa, Chis

Größe

15-23 cm

Gewicht

1,5-3 kg

Herkunft / Ursprung

Mexiko

Farben

Alle Farben in allen Schattierungen/Kombinationen erlaubt, außer Merle

Fellbeschaffenheit

Kurzhaar (glänzend und weich, mit oder ohne Unterwolle); Langhaar (glatt oder gewellt, seidig, mit Unterwolle und Befederung)

Lebenserwartung

12 – 20 Jahre

Charakter / Wesen

tapfer, wachsam, lebhaft, anhänglich, ruhelos

WEITERE NAMEN   Chihuahueno, Chi, Schiwawa, Chis

 GRÖSSE   15-23 cm

 GEWICHT   1,5-3 kg

 HERKUNFT / URSPRUNG   Mexiko

 FARBEN   Alle Farben in allen Schattierungen/Kombinationen erlaubt, außer Merle

 FELLBESCHAFFENHEIT   Kurzhaar (glänzend und weich, mit oder ohne Unterwolle); Langhaar (glatt oder gewellt, seidig, mit Unterwolle und Befederung)

 LEBENSERWARTUNG   12 – 20 Jahre

 CHARAKTER / WESEN   tapfer, wachsam, lebhaft, anhänglich, ruhelos

TIPPS

Rassetypische Krankheiten und Erbkrankheiten können die Lebensspanne des Chihuahuas drastisch verkürzen. Sie sollten bei der Auswahl des richtigen Züchters darum besonders umsichtig sein und sich keinesfalls von vermeintlichen Schnäppchen blenden lassen. Hier handelt es sich oftmals um Vermehrer von sogenannten Wühltischwelpen.

  • Kaufen Sie Welpen nur von einem seriösen Züchter, damit Ihr Vierbeiner bestmögliche gesundheitliche Voraussetzungen hat.
  • Füttern Sie gesundes und hochwertiges Futter
  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Geben Sie dem Chihuahua ein artgerechtes und sicheres Zuhause
  • Familienanschluss ist äußerst wichtig
  • Um gesund zu bleiben bedarf es Bewegung und mentaler Herausforderungen
  • Gehen Sie bei Unsicherheiten und ersten Symptomen immer zum Tierarzt
  • Lassen Sie den Chihuahua regelmäßig impfen und entwurmen
  • Der kleine Chihuahua kann schnell übersehen werden. Seien Sie achtsam.
  • Lassen Sie ihn nie mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt, die ihn versehentlich verletzten könnten.
  • Pflege ist untrennbar mit Gesundheit und Wohlbefinden verknüpft
  • Transportieren Sie den Chihuahua im Auto niemals auf dem Schoß, sondern nur angeschnallt auf der Rückbank oder in einer Transportkiste
  • Erziehung und Grundkommandos können den Hund vor Gefahren beschützen
  • Ein Kurs zur Ersten Hilfe am Hund kann im Ernstfall Leben retten

Wesen

Der Chihuahua ist äußerlich zwar klein, in ihm steckt aber ein großer und willensstarker Charakter. Er ist mutig, aufmerksam und lebhaft. Hat sich der Halter einmal die Liebe eines Chihuahuas verdient, findet er in ihm einen überaus treuen Gefährten – der am liebsten durch dick, dünn und auch an jeden anderen Ort mit ihm gehen möchte.

Normalgroße Chihuahuas sind zudem kräftig, ausdauernd und robust. Für die besonders klein gezüchteten Mini oder Teacup Chihuahuas gilt das leider nicht. Immer auf Entdeckungstour steht die Neugier ebenfalls weit oben auf der Liste der Charaktereigenschaften. Genauso wie der Wille, im Mittelpunkt zu sein.

Chihuahuas zeigen sich wachsam und können einen starken Beschützerinstinkt entwickeln. Vermuten sie Bedrohungen, wachsen sie nicht selten über sich hinaus und nehmen es dann durchaus mit großen Hunden auf. Genau hier verbirgt sich ein Risiko, dass den Chihuahua in Gefahr bringen kann. Weil sie sich und ihren Halter bei unzureichender Sozialisierung häufig durch andere Hunde bedroht meinen, können Chihuahuas zum Verbellen und zu Angriffen neigen. Das kann wiederum Gegenangriffe von größeren Vierbeinern nach sich ziehen. Bei der Erziehung sollte daher unbedingt auf übertriebenes Bellen, Knurren und den Durchsetzungswillen des Chihuahuas geachtet werden.

PFLEGE

Normalgroße Chihuahuas sind pflegeleichte Hunde. Dennoch benötigen sie einige wenige, regelmäßige Pflege.

  • Das Kürzen der Krallen. Durch ihr geringes Gewicht schleifen sich die Krallen meist nicht ausreichend ab, hier muss dann vorsichtig nachgeholfen werden.
  • Die Kontrolle und Reinigung der Zähne. Bleiben Milchzähne stehen, müssen diese vom Tierarzt gezogen werden. Zahnstein kann eine aufwendige Entfernung unter Narkose erfordern, besser ist hier das regelmäßige Putzen mit einer speziellen Hundebürste und das Anbieten geeigneter Kauartikel.
  • Das Bürsten. Ob kurzes oder langes Haar, das Bürsten entfernt Staub, Schmutz und abgestorbene Hautschuppen. Zudem ist es eine durchblutungsfördernde Massage, die Hautproblemen vorbeugen kann.
  • Die Reinigung der Ohren und Augen muss nur dann durchgeführt werden, wenn sich hier tatsächlich Verschmutzungen oder Ausfluss zeigen. Eine wöchentliche Kontrolle sollte aber zum Programm gehören.
  • Das Baden ist nur bei Bedarf notwendig. Bei den meisten Chihuahuas reichen ein bis zwei Wäschen pro Jahr vollkommen aus.

Tipp: Chihuahuas sind überaus gelehrig. Haben sie einmal etwas gelernt, vergessen sie es so schnell nicht wieder.

Bei der Pflege kann das ein großer Vorteil sein. Wer den kleinen Hund geduldig aber konsequent an alle Behandlung gewöhnt und Aggressionen oder Fluchtversuche dabei nicht zulässt, kann sie ein Hundeleben lang ohne Probleme durchführen.

Bürsten, Baden und selbst das Schneiden der Krallen werden dann zum entspannenden Wellness-Programm und nicht zum lästigen Stress für Hund und Halter.

Ernährung

Welpen benötigen eine andere Futterzusammenstellung, als ausgewachsene Vierbeiner, Senioren oder kastrierte Hunde. Mit Leckerlis sollte außerdem prinzipiell sparsam umgegangen werden, um Übergewicht zu vermeiden. Auch Essensreste vom Tisch und andere Lebensmittel für den Menschen gehören nicht in den Napf Ihres Hundes. Es droht (mitunter schleichende) Vergiftungsgefahr.

Der Stoffwechsel der Chihuahuas ist sehr schnell, weswegen gerade bei Welpen und sehr kleinen Vertretern der Rasse auf eine richtige Ernährung geachtet werden muss.

Welpen unter drei Monaten müssen mindestens einmal aller vier Stunden fressen. Später kann die Häufigkeit langsam zurückgefahren werden. Zwei bis drei kleine Mahlzeiten pro Tag sollten es aber schon sein.

 

Vergisst der Chihuahua zu fressen und zu trinken – was beim Spielen durchaus vorkommen kann – besteht die Gefahr der Unterzuckerung. Und diese wird für Chihuahuas schnell lebensgefährlich.

Ist der Hund bereits apathisch und kaum mehr ansprechbar, sollte ihm ein wenig in Wasser aufgelöster Traubenzucker oder ein speziell für Diabetiker hergestelltes Traubenzuckergel verabreicht werden. Aber natürlich vorsichtig, damit sich der unterzuckerte Hund nicht verschluckt. Innerhalb weniger Minuten zeigt sich eine Besserung. Ein Tierarztbesuch kann dann ebenfalls angeraten sein.

 

Als gesunde Ernährung für den Chihuahua eignen sich folgende Fütterungsarten:

  • Trockenfutter
  • Nassfutter

Dabei gibt es jedoch große Qualitätsunterschiede und nicht immer sind ein bekannter Name oder ein teurer Preis Garanten für ein hochwertiges Futtermittel. Als Käufer lohnt es sich eher einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen, um unnötige Inhaltsstoffe zu erkennen und zu entlarven. Zucker hat in Hundefutter beispielsweise nichts zu suchen und viele Füllstoffe wie Getreide sollten ebenfalls nicht enthalten sein, da diese für den Chihuahua kaum verwertbar sind und Allergien hervorrufen können.

 

Ein hoher Fleischanteil spricht hingegen für gute Futterqualität, ebenso wie reichlich verarbeitetes Gemüse und Obst. Je kürzer die Inhaltsangabe der Bestandteile, um so besser ist normalerweise das Futter.

 

Vermieden werden sollte hingegen eine zu einseitige Ernährung des Chihuahuas. Dies kann sowohl Mangelerscheinungen hervorrufen, als auch zu einer Überversorgung mit bestimmten Nährstoffen führen. Wer mag, kann die Vorteile von Nass- und Trockenfutter kombinieren und so für leckere Abwechslung sorgen. Beispielsweise indem morgens die nasse Variante und abends die Trockenfutterbrocken im Napf landen.

Erkrankungen

Chihuahuas vom seriösen Züchter werden auf die typischen Chihuahua Krankheiten hin untersucht und stammen nur aus gesunden Verpaarungen. Wer sich für einen solchen entscheidet, hat deutlich bessere Chancen einen gesunden Chihuahua Welpen zu erwerben.

INFO: Unsere Hündinnen unterliegen den Zuchtbestimmungen und den Zuchtordnungen der VEREINIGTEN RASSEHUNDE-ZÜCHTER e.V (VRZ-DHS).
Hatten alle gesundheitlichen Untersuchungen (Herz, Augen und Patella) und wurden als zuchttauglich anerkannt, außerdem besitzt jeder Hund eine Ahnentafel, ausgestellt durch den VRZ-DHS.​

Als typische Chihuahua Krankheiten und gesundheitliche Probleme gelten:

  • Offene Fontanelle
  • Patellaluxation
  • Neigung zu Zahnsteinbildung
  • Herzerkrankungen, wie Mitralklappeninsuffizienz
  • Entzündungen und Erkrankungen der Augen

Einige dieser Probleme, wie beispielsweise die übermäßige Entwicklung von Zahnstein und Krankheiten der Augen, lassen sich durch regelmäßige Pflege und Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt vermeiden. Oder zumindest frühzeitig erkennen und dadurch besser behandeln.

 

Das Risiko einer Patellaluxation, also dem Herausspringen der Kniescheibe, kann zumindest gesenkt werden. Zu diesem Zweck sollten Chihuahuas möglichst keine Treppen steigen müssen, Sprünge aus großen Höhen sind ebenfalls zu vermeiden. Wer nun nicht ständig den Hund von Bett und Sofa heben möchte, kann auf spezielle Hundetreppchen zurückgreifen.

 

Bei der offenen Fontanelle handelt es sich streng genommen nicht um eine Chihuahua Krankheit – aber ein ernstes Problem. Für gewöhnlich schließt sich diese spätestens kurz nach der Geburt. Geschieht dies nicht, ist das Gehirn nicht ausreichend geschützt. Selbst ein zu starkes Streicheln auf dem Kopf kann dann zum plötzlichen Tod führen. 

 

Herzerkrankungen kann mit ausreichend Bewegung und dem Vermeiden von Übergewicht vorgebeugt werden, gänzlich verhindern lassen sie sich meist aber nicht. Allerdings sind sie behandelbar, vor allem dann, wenn sie frühzeitig erkannt werden.

Erziehung

Chihuahuas sind großartige Hunde, die aber auch einen großen Dickkopf an den Tag legen können. Fehlt die Konsequenz in der Erziehung, werden sie das bei jeder Gelegenheit ausnutzen. Und was anfangs niedlich erscheint, wird dann zum Alltagsproblem.

Gerade wenn ein Chihuahua Welpe einzieht, werden ansonsten konsequente Halter schnell weich. Da wird es eben nicht so genau genommen, wenn sich der Kleine an den Schuhen anstatt am Kauknochen gütlich tut. Oder jeden Hund anbellt, dem er draußen begegnet.

Leider wird eben diese Nachgiebigkeit später zum Verhängnis.

 

Besonders bei Begegnungen mit anderen Hunden sollten Halter Wert auf freundliche Kontakte legen. Keinesfalls dürfen Bellen, Knurren und Angriffe geduldet werden. Selbst wenn diese vermeintlich niedlich sind – für den Chihuahua sind sie Ausdruck von Angst und Stress. Lassen Halter dieses Verhalten durchgehen, fühlt sich der Hund bestätigt und wird nach und nach jeden fremden Vierbeiner als Bedrohung begreifen, der vertrieben werden muss.

 

Natürlich muss der Chihuahua, ebenso wenig wie andere Hunde, jeden Artgenossen mögen. Er sollte andere aber zumindest entspannt ignorieren können.

Tipp: Gibt es im eigenen Wohngebiet nur sehr große oder unvorsichtige Hunde, bei denen selbst im Spiel Verletzungsgefahr für den Chihuahua besteht, kann eine Hundeschule weiterhelfen. Einige Hundeschulen und Hundesportvereine bieten getrennte Gruppen für kleine Rassen an, in denen sich viele zwei- und vierbeinige Freunde finden lassen.

Die Informationen entsprechen folgender Quelle : https://www.chihuahuaseite.de/

 

Gerne können Sie auf die Seite gehen und sich weitere Informationen einholen. Es ist sehr gut geschrieben und informativ. Durch meine Erfahrung, kann ich bestätigen, dass der Großteil auf dieser Seite korrekt ist. In kleineren Bereichen gibt es immer Meinungsverschiedenheiten, da jeder eigene Erfahrungen sammelt.